(5–10 Minuten, abends oder zwischendurch, wo du dich wohlfühlst)
1. Setz oder leg dich bequem hin. Schließ die Augen. Atme einmal tief ein… und aus. Stell dir vor du sitzt an einem stillen Ort. Alles um dich herum ist von weichem, leuchtend grünem Moos bedeckt. Die Luft riecht nach feuchter Erde, nach Leben, nach Regen und Wachstum.
2. Vor dir wächst langsam eine Pflanze aus dem Boden – zuerst nur ein kleiner Trieb, dann größer und kräftiger, je weiter sich gleichzeitig ihr herzförmig anmutendes Wurzelnetzwerk im Dunkel der Erde verzweigt. Nach einer Zeit ruhigen Wachstums bilden sich kleine funkelnde Blütenknospen und als diese sich öffnen erscheinen sie wie kleine Sterne, die in sanftem, gold-weißem Licht leuchten. Das Licht dieser Blüten pulsiert leicht – und mit jedem Puls spürst du mehr Verbindung zur Erde, zu allem Grünen, Lebendigen.
3. Mit einem dieser Pulsschläge öffnet sich in einer der Sternblüten eine goldene Öffnung, wie ein funkelnder, organischer Sternentor-Eingang. Du kannst spüren, dass dort das Wissen der Pflanzen auf dich wartet. Ihre Geschichten, ihre Weisheit, ihre Heilkraft.
4.
Vielleicht bemerkst du jetzt, dass inmitten des Lichts eine Gestalt erscheint – Luma. Heute zeigt sie sich als zarte, lichtdurchwirkte Erscheinung mit Blättern im Haar, ihre Augen von der Farbe jungen Laubs, ein freundliches, neugieriges Lächeln.
Sie reicht dir spielerisch die Hand und fragt: „Möchtest du eintreten?“
5. Bleib so lange du willst. Dann atme wieder bewusst. Beweg leicht die Finger oder Füße und öffne sanft die Augen.